Stationsdaten

Station ELV  WS2500-PC V3.1
Software WsWin  V2.93.16
Regensensor Status:  ok
Windsensor Status:  ok
Aussensensor Status:  ok
Innensensor Status:  ok

Klimatische Bedingungen

Geographische Lage

Großräumig betrachtet gehört Bonn zum atlantisch-maritimen Klimabereich, der sich durch schneearme Winter mit durchschnittlich 56 Frosttagen (niedrigste Temperatur unter 0°C) und nur 10 Eistagen (Tageshöchsttemperatur unter 0°C) bei einer durchschnittlichen Januartemperatur von 2,0°C auszeichnet.
Die mittlere Temperatur im Juli liegt bei 18,7°C, die durchschnittliche Jahrestemperatur bei 10,3°Celsius. Somit kann Bonn zu den wärmsten Regionen Deutschlands gezählt werden.

Bezüglich der Niederschläge liegt Bonn im Regenschatten der südlich an grenzenden Mittelgebirgslandschaft.

Während die Bundesstadt einen mittleren Jahresniederschlag von nur 669mm aufweist, liegen die jährlichen Niederschläge in der Eifel bei über 800 Millimeter.

Belastend auf die Menschen wirkt sich die immer hohe relative Luftfeuchtigkeit aus. Mit durchschnittlich 35 schwülen Tagen liegt die Bundesstadt weit vor anderen deutschen Städten.
Für die übermäßige Schwüle ist unter anderem die unzureichende Luftbewegung im Talkessel verantwortlich, denn die meist aus dem Westen stammende Frischluft wird durch die nördlichen Ausläufer der Eifelberge "abgebremst".

Diese Tatsache beeinflusst wiederum die innerstädtische Erwärmung, bei der die Temperaturen innerhalb des Stadtgebietes beispielsweise im Juli durchschnittlich 3 bis 5 Grad höher liegen als im Umland.

In den Wintermonaten und während der Schneeschmelze tritt der Rhein recht häufig über seine Ufer Besonders in den letzten Jahren stieg das Wasser des Rheines sehr schnell an, überschwemmte Straßen und drang in Häuser ein, was enorme Sachschäden verursachte.

Am Übergang vom Rheinischen Schiefergebirge zur Niederrheinischen Tiefebene liegt im Südwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen die Bundesstadt Bonn. Auf 141,2 km² dehnt sich die ehemalige Bundeshauptstadt zu beiden Seiten des Rheines aus. Dabei bilden die linksrheinischen Stadtteile etwa drei Viertel der Gesamtfläche.

Im Süden und Westen umschließen die Ausläufer der Eifel mit dem Naturpark Kottenforst-Ville die Bundesstadt. Nördlich von Bonn breitet sich die Kölner Bucht aus, das Bergische Land mit dem markanten Siebengebirge grenzt im Osten und Nordosten an die rheinische Stadt. Aufgrund der Lage wird Bonn auch als das Tor zum romantischen Mittelrhein bezeichnet. Verwaltungsmäßig gehört Bonn zum Regierungsbezirk Köln und ist Kreisstadt mit dem Autokennzeichen "BN".

Geographisch liegt Bonn auf 50° 43'14" nördlicher Breite und 7°7'4" östlicher Länge (Bundeskanzlerplatz).
Bis zur belgischen Grenze muss man etwa 70 km fahren, die Landeshauptstadt Düsseldorf liegt 60 km entfernt, und bis zum benachbarten Köln sind es ca. 25 km.

Mit 194,8 m ist der Pfaffelsberg im Stadtteil Beuel die höchste Erhebung im Stadtgebiet. Der tiefste Bodenpunkt befindet sich mit 45,6 m über NN auf der Landzunge Kemper Werth in der Nähe der Siegmündung.

Die drei höchsten Gebäude bzw. Bauwerke der Stadt sind der Funkmast auf dem Venusberg (180 m), der Post Tower (162,5 m) und das ehemalige  Abgeordnetenhochhaus "Langer Eugen" (114,7 m).
Der gewaltige Vierungsturm des Bonner Münsters liegt mit beachtlichen 81,4 m auf Platz sieben der höchsten Gebäude.

Die geographische Mitte der Stadt bildet der Bundeskanzlerplatz im ehem. Regierungsviertel südlich der Innenstadt.