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Info-Tag über
Produktionskette Holzhackschnitzel
Mit großem Interesse informierten sich zahlreiche Besucher,
darunter
Landtagsabgeordneter Erwin Rüddel, Bürgermeister a. D.
Hermann Ilaender, der
3. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Bad Hönningen Volker
Siemeister und
CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Jörg Lacher über die
Abläufe zur Produktion
von Holzhackschnitzeln für die Schulen in Rheinbrohl.
Eine große Zahl von interessierten Teilnehmern konnten die
CDU-Verbände Bad
Hönningen und Rheinbrohl zu ihrer Hackschnitzel-Rallye am
vergangenen
Samstag im Bad Hönninger und Rheinbrohler Forstrevier
begrüßen. In aller
Frühe kämpften sich die Besucher über vom Regen aufgeweichte
Waldwege zur
Kaisereiche in Rheinbrohl, wo Revierleiter Oliver Müller mit
seinen
Forstwirten und einem Rückeunternehmer das Zusammenspiel von
Mensch und
Maschinen bei der Holzernte von Industrielanghölzern zur
Hackschnitzelproduktion demonstrierte. Anschliessend bewegte
sich die
Kolonne zum Forstrevier Bad Hönningen, wo Revierleiter
Christopher Kirst
vorführte, wie das Stammholz mit Rückepferden aus dem Wald
zum Abfuhrweg
gezogen wird.
Danach folgte eine Besichtigung der Lagerhalle des
Energiehofes Mittelrhein
oberhalb des "Schafstall" von Schloss Arenfels. Hier
begrüßte Dipl. Ing.
Arndt Feltens die Zuhörer und berichtete, dass die neue
Lagerhalle den
kompletten Jahresbedarf der Heizungsanlage für das
Schulzentrum in
Rheinbrohl, das sind ca. 1.000 bis 1.100 Schüttraummeter,
aufnehmen könne.
Für die Produktion der Hackschnitzel wird das
Industrielangholzsortiment
verwendet, welches als Nebenprodukt der Holzernte den
Waldbesitzern kaum
kostendeckende Preise einbringt. Durch den Verkauf als
Brennholz an
Privathaushalte und an Unternehmen zur
Hackschnitzelproduktion vergammeln
diese Hölzer nicht in den Wäldern sondern werden als
umweltfreundlicher CO2
- neutraler Brennstoff sinnvoll eingesetzt. Auf diese Weise
haben sowohl die
Forstreviere in Bad Hönningen und in Rheinbrohl, als auch
Privatwaldbesitzer
die Möglichkeit, Durchforstungsmaßnahmen gegen zu
finanzieren, die ein
besseres Wachstum der Zukunftsbäume er!
möglichen. Außerdem ist dieser heimische Rohstoff immer
verfügbar,
unabhängig von weltweiten Energiekrisen. Der Energiehof
Mittelrhein hatte
eigens zur Vorführung für die Öffentlichkeit einen
leistungsfähigen mobilen
Hacker im Einsatz, der in der Lage war, bis zu 70 cm dicke
Stämme ohne
Probleme in Holzhackschnitzel zu verwandeln.
Nach dieser beeindruckenden Demonstration folgte die
Besichtigung der
letzten Station, nämlich der Heizungsanlage im Schulzentrum
Rheinbrohl. Hier
erklärte Franz Both jr. vom Energiehof Mittelrhein die
technischen Abläufe
vom Befüllen des Vorratsbunkers über die Verbrennung bis zur
Ascheentsorgung. Er legte Wert auf die Feststellung, dass
die Anlage
beschwerdefrei laufe, seit der Energiehof die Anlieferung
der
vorgetrockneten Hackschnitzel übernommen habe. Der Ofen
erreiche nunmehr
ohne Probleme die erforderlichen Temperaturen zur fast
rückstandsfreien
Verbrennung. Dies mache auch der geringe Ascheanfall von ca.
1 % deutlich.
Nach mehr als vierstündiger Dauer konnten die Vorsitzen
Martin Stoffel und
Oliver Labonde die Veranstaltung mit Dank an die zahlreichen
Besucher, die
Forstreviere Bad Hönningen und Rheinbrohl, sowie den
Energiehof Mittelrhein
schliessen. (Quelle: www.bei-uns-daheim.de) |